vackraste du!

avsked

Teil des Ganzen

Sie hat uns gezeigt wie man überlebt und nicht wie es sich anfühlt, geliebt zu werden oder wie man Glück erfahren kann.

dazwischen

alte platten wieder rausholen und in der endlosschleife in den gehörgang dringen lassen.
das alte leben regeln und das neue auch. darauf warten.
reisen organisieren. vorfreude.
endlich zeit haben.
ausschlafen.
im nichts ankommen.

Sommer-Weh

der sicherheitswahn, der unsere privatsphäre und unser natürliches verhalten einschränkt

atombomben: für unsere sicherheit?
überwachungskameras: für unsere sicherheit?
waffenindustrie: für unsere sicherheit?
sammeln all unserer daten: für unsere sicherheit?

hier stimmt doch etwas nicht!

Zum Schreiben fehlen mir die Worte.

Anatomie

Was bei den Männern die Schultern sind, sind bei den Frauen die Brüste.

Evolution

Der Mensch ist auf dem besten Wege, seine aufrechte Körperhaltung der des evolutionären Ursprungs durch jahrzehntelanges Sitzen wieder anzunähern.

help!

help! I´m surrounded by perfect people.

about truth

Everything is true.
Everybody has his or her own truth.

tricky

Wenn man mit körperlichen Schmerzen seelische Schmerzen übertünchen kann, kann man diese auch mit körperlichen Freuden übertünchen.

shit happens – wie ungerecht

was ist das für ein missverhältnis?! jedes jahr sind die menschen über die zahlen der toten aus dem straßenverkehr betrübt, die zudem immer rückläufiger werden, wenn es um radfahrer oder autofahrer oder auch fußgänger geht. ja selbst bei sterbenden badenden vergrößert sich das mitleid. aber dies sind gefahren, die das leben mit sich bringt. shit happens. auch wenn man solche unfälle als angehörige(r) nicht nachvollziehbar findet und es sich nicht erklären kann. doch wer schert sich um die tausenden von toten, die jährlich an diabetes (verfettung), herzinfarkt, schlaganfall und krebs sterben? sicherlich, da wird ordentlich geforscht und die pharmaindustrie weiß ihr geld zu scheffeln. doch vielleicht wäre es besser, statt symptome zu unterdrücken, ursachen zu bekämpfen? klar, gegen diabetes und co. tun regelmäßige bewegung gut und eine gesunde ernährung, z. b. unklusive fleischverzicht. aber was kann man denn noch getrost essen? mein gemüse ist mit pestiziden aufgewachsen und die tierischen lebensmittel mit antibiotika und anderen chemikalien, die ich dann in meinem körper willkommen heißen darf (und die dann in den stoffkreiskauf gelangen und dort nie wieder entkommen)- neben anderen zusatzmitteln wie „aroma“, „konservierungsstoffen“ und dubiosen e-nummern – ach ja und die stoffe, die in solch geringem maße vorhanden sind, dass sie gar nicht erst erwähnt werden (müssen). und das zu recht! wo ist das recht des verbrauchers in dieser angelegenheit?! Wer entscheidet, was in unser essen kommt? die lebensmittelindustrie. diese ist natürlich nur an ihrem profit orientiert und nicht an der gesunden ernährung der käufer. ähnlich verhält es sich mit verpackungsmaterial. das soll nicht die umwelt schützen, nein, es soll für einen kurzen moment (beim kauf) reizvoll aussehen und dann ganz vielleicht noch einmal beim verschenken (das ist ein thema für sich mit dem verpacken von geschenkebergen). der ganze müll, der z. b. bei einer packung kekse (ich steh dazu) entsteht, steht außerhalb jeglicher verhältnismäßigkeit zu dem nutzen beim verspeisen von ein paar keksen, wonach ich nach einer weile sowieso wieder hunger habe. man stelle sich doch einmal das gesamte müllaufkommen eines jeden haushaltes in einer großstadt (… in allen großstädten, … auf der ganzen welt…) an nur einem tag vor! es sind tonnen! und wir denken, nur weil wir brav den müll trennen, wird alles schön recycelt und wir können ein gutes gewissen haben. pustekuchen. das meiste wird verbrannt, weil man es gar nicht recyceln kann. glas kann man recyceln. holz kann man recyceln. papier und pappe kann man recyceln. plastik ist schwer zu recyceln, wird aber zum großen teil aus nicht nachwachsenden rohstoffen hergestellt und wird am ende zumeist verbrannt. die überreste sind abgase wie kohlenstoffdioxid und vielerlei chemikalien in unserer (atem)luft. und das ist alles erlaubt. wie ungerecht. aber die flüchtlinge, die einen friedvollen ort suchen, um sich und ihren kindern eine zukunft mit perspektive zu bieten, die dürfen zu tausenden sterben. wie ungerecht. und das ganze essen, das wir täglich wegwerfen und weder den armen in unserem eigenen land noch in anderen ländern geben, ist ungerecht verteilt. nach geltendem recht. 75 prozent allen ackerlandes auf der ganzen welt wird für die ernährung in der viehzucht benötigt. und daneben sterben täglich tausende kinder den hungertod. damit die bessergestellten länder ihr tägliches fleisch auf dem teller haben. da sollten wir alle mal über den tellerrand schauen.

Angst

Angst ist das, was uns im Weg steht, wenn wir frei sein wollen.
Doch wir haben die Freiheit, die Angst zu besiegen.

perfektion

wir sind perfekt so wie uns die natur erschaffen hat. wir sollen so und nicht anders sein, sonst wären wir anders (zur welt gekommen) oder jemand anderes. nur wer zu wenig selbstbewusstsein hat, möchte sein wie andere. man sucht stets das schlechte an sich und das gute in anderen.
es kann doch genauso gut andersherum sein!
damit ist nicht gemeint, dass du nun in anderen schlechtes sehen sollst, eher, dass du an dir das gute und schöne entdecken kannst und die macken (die jeder hat) akzeptierst!
du wirst dich gleich viel besser fühlen =)

Bewusstsein

Ich möchte mir meines inneren Körpers, der Stille zwischen den Tönen und der Leere im Raum bewusst sein.

wohlig-warm

unter der bettdecke fühle ich mich wunderbar behütet.

es ist dunkel

ich bin ein murmeltier und schlafe viel.

wasser

ich habe gerade gelesen, dass es laut einer schweizer studie von 2006 1000mal umweltfreundlicher ist, leitungswasser zu trinken und keine wasserkisten zu schleppen. das schuldet der tatsache, dass die wasserkisten transportiert und abgefüllt werden müssen.
achtet beim nächsten einkauf mal darauf, wie viele menschen wasserkisten oder überhaupt getränkekisten kaufen.
das leitungswasser ist günstiger und das am besten kontrollierteste nahrungsmittel überhaupt in deutschland.

stummfilm

wenn ich nachts aufwache und hunger habe, bringt er mir etwas zu essen.
wenn ich nicht schlafen kann, soll ich ihn wecken, damit er mir etwas vorlesen oder mit mir reden kann.

„sie können ja aufstehen“ I+II

M. hat man kaum gemerkt. Im Bad war sie schnell und hat nichts Besonderes erledigt. Wir aßen gemeinsam auf dem Zimmer und tauschten gegebenenfalls Essen miteinander. Sie wußte, was sie wollte und ließ sich so schnell nichts sagen. Sie war viel draußen. Rauchen. Aber nicht bewegen. Zum ersten Stock nahm sie den Fahrstuhl. Einmal sind wir ein paar Schritte gegangen und ich konnte sie überreden, die Treppe zu nehmen. Sie war fix und fertig. Wenn sie nicht rauchte, schaute sie fern. Das hat auch nicht gestört, sie bediente sich der Kopfhörer. Und manchmal haben wir uns einfach nur unterhalten. Zum Abschied haben wir uns sogar umarmt. Einmal rief sie mich auf meinem Zimmer an.

Dann kam Frau G. Mit ihr war es nicht ganz so einfach, obwohl eine sehr nette. Sie kam aus einem anderen Zimmer, einer anderen Station. Sie war noch gar nicht ganz da, bemerkte ich ihre Unbeholfenheit und half ihr mit den Blumen. Wechselte das stinkende Wasser und beschnitt die Rosen. Sie brauchte sehr lange, um ihre Tasche auszupacken. Als das Essen kam, nahm sie einen Bissen, verzog das Gesicht und legte sich wieder ins Bett. Sie beneidete mich um meinen Appetit.
Die ersten Tage sollte sie die Beine hoch legen. Wasser in den Füßen. Außerdem machte ihr die Leber zu schaffen. Sie bekam Tropfnahrung. Davon musste sie pupsen. Sie entschuldigte sich.
Einmal war ihr sehr schlecht. Ich konnte es kaum mit ansehen. Ich holte die Schwester. Ich brachte ihr eine entsprechende Tüte. Immer wenn sie raschelte, dachte ich, es geht los. Ich konnte nicht einschlafen. Dann hatte sie Schmerzen im Bauch und ich konnte nichts tun.
Ich half ihr mit der Bedienung des Fernsehers. Sie hat nichts anderes getan, abgesehen von ihrem kleinen Radio, welches sie selten an hatte. Nach ein paar Tagen hatte auch sie Kopfhörer.
Als ich schon gepackt hatte, brauchte sie ein Taschentuch. Ich überließ ihr ein Päckchen, weil sie keine mehr hatte. Sie wollte mir dafür Geld geben.
Als ich Abführmittel bekam, war sie so nett und ging auf eine andere Toilette, damit unsere frei war. Manchmal erzählte sie Geschichten aus ihrem Leben. Manchmal tranken sie Apfelkorn auf Arbeit, sie hatten einen Hund, sie hatte einen Mann. Sie redete zu wenig über ihren Mann, um seinen Tod bewältigen zu können.
Ich überlegte, ihr ein Heftlein zu schenken, in dem sie ihre Gedanken niederschreiben konnte. Aber ihre Augen waren nicht mehr so gut. Sie hatte auch nie gerätselt oder gelesen.
Einmal habe ich geweint. Sie setzte sich auf meinen Bettrand und nahm meine Hand.
Zum Abschied gab sie mir ihre Telefonnummer. Warum rief ich nicht an?