ich habe gerade gelesen, dass es laut einer schweizer studie von 2006 1000mal umweltfreundlicher ist, leitungswasser zu trinken und keine wasserkisten zu schleppen. das schuldet der tatsache, dass die wasserkisten transportiert und abgefüllt werden müssen.
achtet beim nächsten einkauf mal darauf, wie viele menschen wasserkisten oder überhaupt getränkekisten kaufen.
das leitungswasser ist günstiger und das am besten kontrollierteste nahrungsmittel überhaupt in deutschland.
wenn ich nachts aufwache und hunger habe, bringt er mir etwas zu essen.
wenn ich nicht schlafen kann, soll ich ihn wecken, damit er mir etwas vorlesen oder mit mir reden kann.
M. hat man kaum gemerkt. Im Bad war sie schnell und hat nichts Besonderes erledigt. Wir aßen gemeinsam auf dem Zimmer und tauschten gegebenenfalls Essen miteinander. Sie wußte, was sie wollte und ließ sich so schnell nichts sagen. Sie war viel draußen. Rauchen. Aber nicht bewegen. Zum ersten Stock nahm sie den Fahrstuhl. Einmal sind wir ein paar Schritte gegangen und ich konnte sie überreden, die Treppe zu nehmen. Sie war fix und fertig. Wenn sie nicht rauchte, schaute sie fern. Das hat auch nicht gestört, sie bediente sich der Kopfhörer. Und manchmal haben wir uns einfach nur unterhalten. Zum Abschied haben wir uns sogar umarmt. Einmal rief sie mich auf meinem Zimmer an.
Dann kam Frau G. Mit ihr war es nicht ganz so einfach, obwohl eine sehr nette. Sie kam aus einem anderen Zimmer, einer anderen Station. Sie war noch gar nicht ganz da, bemerkte ich ihre Unbeholfenheit und half ihr mit den Blumen. Wechselte das stinkende Wasser und beschnitt die Rosen. Sie brauchte sehr lange, um ihre Tasche auszupacken. Als das Essen kam, nahm sie einen Bissen, verzog das Gesicht und legte sich wieder ins Bett. Sie beneidete mich um meinen Appetit.
Die ersten Tage sollte sie die Beine hoch legen. Wasser in den Füßen. Außerdem machte ihr die Leber zu schaffen. Sie bekam Tropfnahrung. Davon musste sie pupsen. Sie entschuldigte sich.
Einmal war ihr sehr schlecht. Ich konnte es kaum mit ansehen. Ich holte die Schwester. Ich brachte ihr eine entsprechende Tüte. Immer wenn sie raschelte, dachte ich, es geht los. Ich konnte nicht einschlafen. Dann hatte sie Schmerzen im Bauch und ich konnte nichts tun.
Ich half ihr mit der Bedienung des Fernsehers. Sie hat nichts anderes getan, abgesehen von ihrem kleinen Radio, welches sie selten an hatte. Nach ein paar Tagen hatte auch sie Kopfhörer.
Als ich schon gepackt hatte, brauchte sie ein Taschentuch. Ich überließ ihr ein Päckchen, weil sie keine mehr hatte. Sie wollte mir dafür Geld geben.
Als ich Abführmittel bekam, war sie so nett und ging auf eine andere Toilette, damit unsere frei war. Manchmal erzählte sie Geschichten aus ihrem Leben. Manchmal tranken sie Apfelkorn auf Arbeit, sie hatten einen Hund, sie hatte einen Mann. Sie redete zu wenig über ihren Mann, um seinen Tod bewältigen zu können.
Ich überlegte, ihr ein Heftlein zu schenken, in dem sie ihre Gedanken niederschreiben konnte. Aber ihre Augen waren nicht mehr so gut. Sie hatte auch nie gerätselt oder gelesen.
Einmal habe ich geweint. Sie setzte sich auf meinen Bettrand und nahm meine Hand.
Zum Abschied gab sie mir ihre Telefonnummer. Warum rief ich nicht an?
es gibt doch immer wieder menschen, die heiraten! (ich denke, man muss sie nicht verstehen.)
und ich weiß auch nicht, warum die geladenen gäste während der trauung so viel weinen.
doch ich sollte es heraus finden.
nun hat meine mutter geheiratet und sie ist seit zwei jahren so glücklich, dass mich das auch glücklich macht, denn die letzten zwanzig jahre ließ sie das glück in der liebe lange warten….
die hochzeitsfeier verbrachten wir im kleinsten kreise der familie ganz traumhaft in einer wunderschön hergerichteten alten scheune in einem kleinen künstlerdorf in zingst an der ostsee.
und wir haben geweint, doch ich weiß nicht, warum!
gestern mit dir und dem roller nach erkner und zurück. was für ein glück =)
halt mich fest, nimm meine hand, nimm mich mit, lass mich nicht mehr los.
du hast mich auf die idee gebracht, einen gemüseeintopf zu machen. doch hatte ich nur kartoffeln und möhren.
ein kinderlachen im hintergrund. jetzt geht es nicht. mit einer hand geht das nicht.
du hältst mich mit beiden händen, hältst mich fest. das kann ich immer noch nicht glauben. aber du bist da und ich auch. und deine hände kann ich mir nicht mehr weg denken.
„ich lade dich mit sehnsucht ein,
geliebter schlaf! komm, über mich zu schweben.
süß ist es, so zu leben ohne leben,
süß, ohne tod so tot zu sein.“
johann christoph friedrich haug
„nach deinem besuch
die tasse
aus der du getrunken hast
ist abgewaschen
und dein besteck
liegt wieder in der
schublade.
die wohnung sieht aus
als wärst du nicht
hier gewesen aber
ich spüre dich
überall.“
du liegst neben mir auf deinem bett.
wir verstehen uns so gut.
das zimmer ist hell, die bettwäsche weiß.
gedankenlos lege ich meine wange auf deine – geniesse die wärme
- zucke zurück.
ich muss mich entschuldigen.
wir lachen.
lange
manchmal erscheint ernsthaftigkeit lächerlich.
schaust mich an oder tust dus nicht?
denkst an mich wie ich an dich?
sagst du mir genauso gute nacht jeden abend?
die schmetterlinge lassen sich nicht verdauen.
der anfang war da, ich hab ihn gesehen!
du lässt ihn nun so stehen.
du kommst näher
langsam immer mehr
doch zögere nicht!
wartend auf licht
dir entgegen schauend
auf zuversicht vertrauend
deine sonne sehend
zieht es mich zu dir
ein neues gefühl
dich suchend im gewühl
but not lost.
jetzt gehts wieder von vorn los.
please tell me that i`m the one you`re looking for. tell me, you`re thinking of me. come on and take my hand.
abgesehen vom stadtplan trägst du die sonne umher.
kaum hat man die augen des ausruhens wegen geschlossen, kommt die müdigkeit langsam angekrochen und will alles mit sich in den schlaf reißen.
da draußen fühlt es sich anders an. da draußen bin ich frei. dort fühle ich. da bin ich lebendig und habe ideen, wünsche und die lust, weiter zu machen, tausend dinge anzufangen und mutig zu sein. ich kann dort deutlich und klar sehen und denken.
ich bleibe hier einfach noch eine weile und vielleicht komme ich nie zurück.
es ist erstaunlich, wie unterschiedlich die menschen schon im erscheinungsbild sind. wie erkennst du deine freunde? an der nase, den augenbrauen, dem augenpaar, der frisur, der größe, dem mund, den ohren, der haut, den händen? es ist doch das zusammentreffen all dieser organe, die uns so einzigartig machen. schaue ich deine hände an, sehe ich: das bist du! sie gehören zu dir, du könntest keine anderen haben.
wie kann man sich das vorstellen? jeder ist anders. jeder mensch dieser welt. alle gehen einen anderen weg. man kann ähnliche dinge erleben, gleiche fehler begehen, die gleichen dinge sehen, aber dabei nur unterschiedlich ERleben, anders verarbeiten und speichern. jeder hat andere gedanken, ist anders aufgewachsen und verhält sich anders.
gibt es ein größeres ausmaß der diversität? ebenso verhält es sich bei den tieren und pflanzen, städten, häusern und einrichtungen.
vor mir steht ein notebook, es gibt tausende davon. mein schreibtisch, tausende, die woanders stehen. und ich weiß nur, dass es meine gegenstände sind, weil sie in meinem zimmer stehen, in meiner wohnung, weil ich weiß, wohin ich jeden tag gehe, wenn ich essen, schlafen oder wohnen möchte. und jeder ist woanders zu hause.
ja ich war auf dem konzert am mittwoch, am valentinstag! und es war so so schön, so großartig, so einzigartig! die band ist so kreativ, verspielt und sympathisch! das nächste mal bin ich wieder dabei…
ist wieder da!
juchu! endlich wieder rumtippen hier und die doofe laune rauslassen und überhaupt mal wieder kommunizieren. aber nicht sofort… also bis später!


