wenn ich nachts aufwache und hunger habe, bringt er mir etwas zu essen.
wenn ich nicht schlafen kann, soll ich ihn wecken, damit er mir etwas vorlesen oder mit mir reden kann.
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es gibt doch immer wieder menschen, die heiraten! (ich denke, man muss sie nicht verstehen.)
und ich weiß auch nicht, warum die geladenen gäste während der trauung so viel weinen.
doch ich sollte es heraus finden.
nun hat meine mutter geheiratet und sie ist seit zwei jahren so glücklich, dass mich das auch glücklich macht, denn die letzten zwanzig jahre ließ sie das glück in der liebe lange warten….
die hochzeitsfeier verbrachten wir im kleinsten kreise der familie ganz traumhaft in einer wunderschön hergerichteten alten scheune in einem kleinen künstlerdorf in zingst an der ostsee.
und wir haben geweint, doch ich weiß nicht, warum!
schaust mich an oder tust dus nicht?
denkst an mich wie ich an dich?
sagst du mir genauso gute nacht jeden abend?
die schmetterlinge lassen sich nicht verdauen.
der anfang war da, ich hab ihn gesehen!
du lässt ihn nun so stehen.
du kommst näher
langsam immer mehr
doch zögere nicht!
wartend auf licht
dir entgegen schauend
auf zuversicht vertrauend
deine sonne sehend
zieht es mich zu dir
ein neues gefühl
dich suchend im gewühl
es ist erstaunlich, wie unterschiedlich die menschen schon im erscheinungsbild sind. wie erkennst du deine freunde? an der nase, den augenbrauen, dem augenpaar, der frisur, der größe, dem mund, den ohren, der haut, den händen? es ist doch das zusammentreffen all dieser organe, die uns so einzigartig machen. schaue ich deine hände an, sehe ich: das bist du! sie gehören zu dir, du könntest keine anderen haben.
wie kann man sich das vorstellen? jeder ist anders. jeder mensch dieser welt. alle gehen einen anderen weg. man kann ähnliche dinge erleben, gleiche fehler begehen, die gleichen dinge sehen, aber dabei nur unterschiedlich ERleben, anders verarbeiten und speichern. jeder hat andere gedanken, ist anders aufgewachsen und verhält sich anders.
gibt es ein größeres ausmaß der diversität? ebenso verhält es sich bei den tieren und pflanzen, städten, häusern und einrichtungen.
vor mir steht ein notebook, es gibt tausende davon. mein schreibtisch, tausende, die woanders stehen. und ich weiß nur, dass es meine gegenstände sind, weil sie in meinem zimmer stehen, in meiner wohnung, weil ich weiß, wohin ich jeden tag gehe, wenn ich essen, schlafen oder wohnen möchte. und jeder ist woanders zu hause.
mach mir bitte keine komplimente. dann hasse ich mich, finde mich abstoßend. dann kann ich nicht mehr mit dir reden, dann kann ich nicht verstehen wie du mich mögen kannst. dann möchte ich mich zurück ziehen und weinen.
too hot to fall asleep
too tired to be awake
wenn ich drei nächte nicht geschlafen hätte und dich dann sehen würde, wäre ich wach. ich würde dir beim schlafen zuschauen, die ganze nacht. ich könnte den ganzen tag auf deiner couch sitzen und dich beobachten. ich würde mit meinen augen an dir hängen – voller aufmerksamkeit – wie ein reh, wenn es in den wald hinein lauscht. und wenn du mich ansprächest, ich wüßte nichts zu sagen. doch wenn du meine hand nehmen würdest, würde ich dir meine bereitwillig entgegen strecken und mein gesicht wäre ein lächeln.
ich habe einen zettel wieder gefunden…
„ich möchte IHN sehen. und dabei geht es mir nicht darum, nicht allein zu sein.“
(28.01.2004)
vielleicht glaubt er, ich wäre nicht gut für ihn. und ich glaube, ich wäre das beste für ihn. doch wissen können wir es nicht.
à prospros allein sein: ich bin sehr gern allein. nicht, dass ich es nicht mag, menschen um mich zu haben – ich mag menschen sehr gern, doch können sie mitunter anstrengend sein. namentlich wenn ich nicht in der stimmung bin, zu kommunizieren und doch lieber wieder allein sein möchte um in irgend etwas zu versinken.
but i´m in the mood for YOU!